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Im Hinblick auf die Position bzgl. eigener Kernleistungen und Qualitätsergebnisse im regionalen, landes- und bundesweiten Vergleich. Die Qualitätsberichte des Jahres 2008 werden jetzt auch im XML Format vom Gemeinsamen Budesausschuss (GBA) allen Interessierten zur Verfügung gestellt.

Es ist daher nur noch eine Frage der Zeit, bis Patientenportale diese Daten nutzen werden, zumal jetzt auch die Veröffentlichung bestimmter Qualitätsindikatoren vorgeschrieben ist. Die Prozesskette, über die diese Daten im Krankenhaus generiert werden, ist in der Regel komplex. In vielen Fällen wird diese Aufgabe als lästige zusätzliche Dokumentationspflicht betrachtet. Nicht selten werden Daten unreflektiert übernommen und weitergemeldet. Wie sich gezeigt hat, ist die Qualität dieser Daten sehr heterogen. Vor diesem Hintergrund ist es für jedes Krankenhaus von elementarer Bedeutung frühzeitig festzustellen, wie es sich mit seinen Daten zukünftig nach außen platzieren wird. Es ist weiterhin davon auszugehen, dass auch die Krankenkassen, die ebenfalls über den Datensatz verfügen, die Krankenhäuser z.B. im Rahmen von Pflegesatzverhandlungen mit ihren Erkenntnissen konfrontieren werden.

klinik-auswertung.de ist nur für registrierte Krankenhäuser sowie Klinikträger zugänglich. Ein registriertes Krankenhaus kann immer nur sich selbst mit anderen Kliniken auf der Ebene der eigenen TOP ICD, der TOP OPS sowie der Qualitätsindikatoren vergleichen. Dazu wurden alle ICD/OPS aus den Qualitätsberichten pro Fachabteilung importiert. Die Diagnosen aus den einzelnen Abteilungen wurden auf der Ebene der 3 Steller zusammengefasst und daraus eine Gesamtliste auf Krankenhausebene generiert. Das Gleiche erfolgte mit den OPS Nummern. Auch diese wurden zusammengefasst – allerdings auf der 4. Stelle. Über die Häufigkeit einer Diagnose oder Prozedur errechnet sich der Rang innerhalb der Vergleichsgruppe. Ein Krankenhaus fällt in die Vergleichsgruppe, sobald die betreffende Diagnose/Prozedur in seinem Leistungsspektrum aufgeführt ist.


klinik-auswertung.de bietet mehrere Vergleichsebenen:


Regional: Vergleich innerhalb der geografisch 10 nächsten Häuser, die diese Leistung ebenfalls anbieten.

Überregional: Vergleich auf der Ebene des Bundeslandes mit Anzeige der maximal 10 häufigsten Leistungsanbieter. Das sich vergleichende Krankenhaus befindet sich dann entweder aufgrund seiner Diagnosen- respektive Prozedurenhäufigkeit unter den angezeigten Anbietern oder aber es ist „schlechter“. In diesem Fall wird der Rang mit seiner Fallzahl zusätzlich zu den TOP Anbietern angezeigt.

Bundesweit: Der Vergleich erfolgt jetzt auf der Bundesebene. Die Vorgehensweise entspricht der von „überregional“.

Zusätzlich wird immer angezeigt, wie häufig die Leistung insgesamt vorkam, wie viel Prozent Marktanteil davon die maximal 10 Häuser im Ranking erreicht haben – jeweils regional, überregional und bundesweit. Diese Informationen erlauben eine sehr gute Potentialanalyse bzgl. des eigenen Leistungsportfolios. Bzgl. der Qualitätsindikatoren ist es sehr schwierig ein Ranking vorzunehmen. Hier war unter anderem die Frage zu beantworten, wie ein Haus mit 1000 Fällen und 10 Komplikationen bzgl. eines Hauses mit 100 Fällen und 1 Komplikation im Ranking zu berücksichtigen ist. Wir haben uns dafür entschieden den sogenannten „linken Rand“ des Vertrauensbereiches als Kriterium zugrunde zu legen. D.h. auf der Ebene der Qualitätsindikatoren wird das Ranking anhand des linken Randes im Vertrauensbereich durchgeführt – wiederum auf regionaler, überregionaler und Bundesebene.